Der Regionalblick
rund um die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten


Interessantes aus der Region

Blick aus der Gondel eines Riesenrades in 38 m Höhe auf Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



zwischen Recknitz, Ribnitzer See und dem Fischland









    Datum: 09. 07. 2010

    Nr.: 2078

    Erklärung




    DIE LINKE

    Fraktion im Landtag
    Mecklenburg-Vorpommern




    Miteinander reden ist besser als übereinander reden


    Zur Pressemitteilung von Helmut Holter, dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Landtag erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Marianne Linke:

    “Herr Holter war gestern nicht im Landtag zugegen, hat meine Rede also nicht gehört. So darf ich noch einmal wiederholen, dass meines Erachtens der neue Absatz im KiföG, wonach Kindertageseinrichtungen auch Stätten der „Werteerziehung, Ethik und Religion“ sein sollen, bezüglich des Passus „Religion“ nicht meinem Verständnis vom Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes entspricht: ‚Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht’.

    Dieses Elternrecht in Verbindung mit der garantierten Religionsfreiheit aus Artikel 4 Abs. 1 des Grundgesetzes begründet eben auch, dass Kinder bis zu ihrer Religionsmündigkeit durch ihre Eltern vertreten werden. So heißt es im § 1 Satz 1 des Gesetzes über die religiöse Kindererziehung: ‚Über religiöse Erziehung eines Kindes bestimmt die freie Einigung der Eltern, soweit ihnen das Recht und die Pflicht zusteht, für die Person des Kindes zu sorgen.’ Mit 14 Jahren kann ein Kind dann selbst entscheiden, in welchem Bekenntnis es erzogen werden will.

    Eltern haben aus diesem Grunde seit Einführung des Kindertagesförderungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2004 ein Wunsch- und Wahlrecht. Sie können entscheiden, ob sie ihr Kind zum Beispiel in einer konfessionellen Einrichtung betreut sehen wollen.

    In einem Land, in dem sich nur 25 % der Bevölkerung selbst als religiös bezeichnen (FAZ vom 04.07.2010), wollen viele Eltern ihre Kinder nicht in so frühem Alter durch andere religiös beeinflusst oder gar missioniert sehen.“


    Die oben beschlossene Passage wurde erst im Rahmen der verkürzten Anhörung des Kindertagesförderungsgesetzes durch die Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirchen am 21.06.2010 eingefordert und gestern nun ohne vorherige öffentliche Diskussion von der Koalition beschlossen.








    Datum: 09. 07. 2010

    Nr.: 2075

    Presseerklärung









    Religion hat Bedeutung bei der Erziehung zu Menschlichkeit und Toleranz

    Nach Informationen des Vorsitzenden der Linksfraktion, Helmut Holter, distanziert sich seine Fraktion ausdrücklich von den Äußerungen der Abgeordneten Frau Dr. Marianne Linke, die in der Aussprache zum neuen KiföG im Zusammenhang mit dem Passus „Werteerziehung, Ethik und Religion“ von drohender Missionierung und Indoktrination gesprochen hatte.

    „Selbstverständlich kommt auch den Kirchen des Landes bei der Vermittlung von Werten sowie der Ausprägung von Mitmenschlichkeit und Toleranz eine besondere Bedeutung zu“, erklärte Holter am Freitag. Auch das christliche Menschenbild geht von einer Gleichwertigkeit aller Menschen aus, es lehrt, dass niemand aufgrund seiner Hautfarbe, Religion, Nationalität oder seines Geschlechts diskriminiert werden darf. „Dass Kinder dieses frühzeitig lernen, und darüber hinaus Einblicke in alle Weltreligionen erhalten, kann nach Auffassung meiner Fraktion nicht falsch sein“, sagte Holter.







    Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei "DIE LINKE" wählte neuen Vorsitzenden


    Ribnitz-Damgarten. Der Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei "DIE LINKE" wählte auf ihrer Zusammenkunft am Dienstag, dem 13.April 2010, einstimmig Eckart Kreitlow (58) aus dem Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg zu ihrem neuen Vorsitzenden. Der Gewählte dankte in bewegten Worten für das Vertrauen und versprach, vor allem durch eine engagierte Arbeit auf der Basis der Programmatik und Beschlüsse der Partei das Vertrauen der Genossinnen und Genossen zu rechtfertigen.

    Sein Vorgänger Martin Eick, der leider aus gesundheitlichen Gründen diese Funktion niederlegen musste, wird weiterhin in der Partei tätig sein. Genosse Martin Eick erwarb sich sowohl als langjähriger Vorsitzender der Stadtfraktion in der Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung wie bzw. als auch zugleich als langjähriger Vorsitzender des örtlichen Sprecherrates der Partei DIE LINKE bleibende Verdienste und setzte hohe Maßstäbe, an die es anzuknüpfen gilt. Weiterhin wurde auf der Beratung über aktuelle Probleme in der Stadt gesprochen.





    Der Standort des gemeinnützigen regionalen Vorhabens in Borg wird für ungeeignet gehalten!


    Am 7.April 2010 fand eine Zusammenkunft beim 1.Stellvertreter des Bürgermeisters der Stadt Ribnitz-Damgarten Stefan Krause zu den Gedanken der bisher beabsichtigten Verwirklichung eines gemeinnützigen regionalen Vorhabens in Borg auf dessen Einladung statt, an der unter anderem auch der Geschäftsführer der Agrargesellschaft Hartmann & Partner mbH & Co KG Herr Frank Hartmann und der Vorsitzende des Ortsbeirates von Klockenhagen und Hirschburg Herr Ulrich Borchert teilnahmen.

    Im Ergebnis der Beratung setzte sich dort dann leider allerdings mehrheitlich die Meinung durch bzw. als Fazit kam zum Ausdruck, dass der für das gemeinnützige regionale Vorhaben vorgesehene Standort auf einer Fläche in der Nähe eines Kiefernwaldes im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg für ungeeignet gehalten wird.

    Auf der nächsten Vorstandssitzung unseres gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" e. V. am 8.April 2010 wird deshalb beraten und entschieden werden müssen, ob dieses bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt geplante bzw. bis dato angedachte gemeinnützige Vorhaben von regionaler Bedeutung nunmehr sogar gleich endgültig aufgegeben oder ob das gemeinnützige regionale Vorhaben künftig von unserem gemeinnützigen Verein "Grüne Welt & M-V Kulinaris" e. V. doch noch weiterverfolgt werden sollte.



    -    Beitragserstellung:   07.April 2010    -

    Eckart Kreitlow






    Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten und darüber hinaus!



    Ein Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart KreitlowEin Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das  Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart KreitlowEin Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das  Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart Kreitlow
    Ein Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das  Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart KreitlowEin Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das  Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart KreitlowEin Teil der auf den Bildern zu sehenden Fläche in der Nähe der Bundesstraße  105 mit dem  Kiefernwald wäre für das Projekt ideal. Das  Borger Vorhaben ist eine einmalige Chance für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten  und darüber hinaus. Foto: Eckart Kreitlow


    Nachdem bereits die ersten Vorhabensideen zur Schaffung eines mit Mitteln der Europäischen Union förderfähigen "Naherholungsgebietes Borger Kiefernwald mit einem Festplatz und einem Kräuterschaugarten" sowohl auf der Mitgliederversammlung unseres gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" e.V. im vergangenen Jahr als auch darüber hinaus in der Folgezeit bei vielen Entscheidungsträgern sowie Ribnitz-Damgartener Bürgerinnen und Bürgern, nicht nur im Ortsteil Borg, breite Zustimmung fanden, ging und geht es jetzt in den nächsten Schritten vor allem darum, eine detaillierte sowie gut durchdachte, in sich schlüssige und zugleich aber natürlich auch umsetzbare Konzeption zu erarbeiten.

    Im Mittelpunkt des Vorhabens müssen dabei insbesondere die regionale Bedeutung und ein hoher Nutzen für die Allgemeinheit stehen, damit am Ende tatsächlich dann auch die benötigten EU-Fördermittel von den zuständigen Gremien bewilligt werden können bzw. bewilligt werden und des Weiteren gleichzeitig die Zahl der Unterstützer für das gemeinnützige Projekt groß ist. Ganz klar dabei ist, je mehr Unterstützer es für das Vorhaben gibt, um so besser ist es.

    Nicht zuletzt wies darauf auch der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ribnitz-Damgarten Stefan Krause in einem mit ihm Ende August 2009 geführten, sehr konstruktiven Gespräch hin. Nur wenn es gelänge, ein Vorhaben auf den Weg zu bringen, das von regionaler Bedeutung und möglichst einmalig sei, bestünde eine gute Chance auf Erhalt von Fördermitteln für das Projekt.

    Unter diesen Gesichtspunkten waren die ersten Ideen keinesfalls ausreichend. Deshalb kam quasi alles noch einmal auf den Vorstandssitzungen in diesem Jahr auf den Prüfstand. Zudem gelang es uns erfreulicherweise in den vergangenen Wochen, wertvolle Kontakte zu Experten eines europäischen Netzwerkes von Historischen Werkstätten des Mittelalters zu knüpfen, die für unser Vorhaben insgesamt und zunächst für die Ausarbeitung der Konzeption von besonderer Bedeutung sein werden.

    Sie, die ihrerseits erfolgreich bereits mittelalterliche Geschichte erforschten und lebendig werden ließen, erklärten sich auf zwei außerordentlichen Vorstandssitzungen am 9. und am 14.März 2010 bereit, mit uns künftig tatkräftig zusammenarbeiten zu wollen. Drei von ihnen stellten sogar einen Aufnahmeantrag auf Mitgliedschaft in unserem Verein, über die ebenso wie über die Konzeption "Gemeinnütziges Regionales Vorhaben Borg" auf der nächsten Mitgliederversammlung am 16.April 2010 entschieden wird.

    Wenn das geplante Vorhaben im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg zur Mittelalterlichen Geschichte von Ribnitz-Damgarten zu ihrer Gründungszeit breite Unterstützung von unseren Vereinsmitgliedern sowie von den zuständigen Entscheidungsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern erhielte, was wir natürlich hoffen, würde der Nutzen für Ribnitz-Damgarten und seine Bürger weit über die Stadtgrenzen hinausgehen. Übrigens bei einem ähnlichen Vorhaben, dem so genannten Ukranenland bei Torgelow, natürlich soll unser Vorhaben nicht genau das selbe werden, also kein "Abklatsch", entstanden bereits über 20 Dauerarbeitsplätze, von dem Nutzen für den Tourismus für die Region ganz zu schweigen.

    Entscheidungsträger und Fachexperten von den Historischen Werkstätten Ukranenland e.V., von der Slavenburg Groß Raden, dem gemeinnützigen Verein "Die Milzener e.V." in Melaune, einem Dorf zwischen Görlitz und Bautzen, sowie von den Historischen Werkstätten Ulvsborg in Dänemark und aus dem polnischen Wroclaw stünden dem Borger Projekt als Partner zur Seite. Dies ist eine einmalige Chance nicht nur für unseren Verein, sondern für die gesamte Region Ribnitz-Damgarten und darüber hinaus, die wir uns nicht entgehen lassen sollten.

    Konkret ginge es, um nur einiges zu nennen, um die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im 2.Arbeitsmarkt an Baustellen, die nach historischen Studien geleitet werden bzw. darauf basieren, um den Aufbau eines befestigten Ritterlagers mit Holzbauwerken wie Palisaden mit Wassergraben und Zugbrücke, um einen Wehrturm, Motte genannt, und mit einer Zugbrücke, um kultische und religiöse Einrichtungen, um ein Wirtschaftsgebäude (Lehmflechtwerk), um Workshops, Vorträge, Kleinkunst, Ausstellungen, Ribnitz-Damgartener Ritterspiele und andere Veranstaltungen (Juli/August, eventuell Ostern, Pfingsten usw.) und vieles andere mehr, das wir hier nicht alles aufführen bzw. aufzählen können. Bei den Veranstaltungen werden die Baustellen bzw. fertigen Anlagen einbezogen.

    Die späteren Gewinne zum Beispiel aus den Eintrittsgeldern können, wenn das Vorhaben dann nach einigen Jahren Gestalt angenommen hat bzw. entsprechend fortgeschritten ist, in die Schaffung fester Arbeitsplätze gesteckt werden, was natürlich gerade angesichts der gegenwärtigen Situation auf dem Arbeitsmarkt enorm wichtig wäre. In etwa wird sich das Projekt "Gemeinnütziges Regionales Vorhaben Borg" auf die Zeit der Gründung von Ribnitz und Damgarten im 12.Jahrhundert bis zum Ende des Mittelalters um 1500 beziehen.

    Die bisherigen Inhalte der Vereinsarbeit könnten durch sinnvolle und interessante Geschichts- und Jugendarbeit sowie einen lebendigen Generationenaustausch nach Realisierung des anspruchsvollen gemeinnützigen Vorhabens erweitert werden. Regionale und überregionale Geschichte bilden den Hintergrund.

    -    Beitragserstellung:   14.März 2010    Ergänzungen:  15.März 2010    -

    Eckart Kreitlow







Zur gegenwärtigen Bürgerdiskussion "Fahrzeugverkehr in der Ribnitzer Innenstadt":


Die Fussgänger sollten im Ribnitzer Stadtzentrum den Vorrang haben!



Ribnitz-Damgarten. Die Verkehrsführung im Zentrum des Stadtteiles Ribnitz erregt bereits seit langem die Gemüter. Ob es gelingt, eine vernünftige Lösung zu finden, die sowohl von den Einheimischen als auch von den jährlich zu uns kommenden tausenden Touristen gleichermaßen akzeptiert wird, bleibt abzuwarten.

In kürzlich von mir geführten Gesprächen mit Bekannten kam als Fazit heraus, dass ähnlich wie es sich in einigen Städten bereits bewährt hat, der Teil der Langen Straße vom Marktplatz bis zum Kaufhaus Stolz, Höhe Südlicher und Nördlicher Rosengarten, die Straße nur einspurig befahrbar sein dürfte. Die Fußgänger bzw. Spaziergänger müssten dort den Vorrang haben.

Außerdem sollte der Raum vor den Geschäften und vor dem italienischen Restaurant auf dem Markt, vor allem in der Saison, noch mehr als bisher zum Verweilen einladen, ohne von Autos und ihren Abgasen belästigt zu werden. Plätze mit Tischen und Stühlen, attraktiv gestaltet, wäre sicher der richtige Weg, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.


-   Beitragserstellung:   25.Februar 2010    -


Eckart Kreitlow   






Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der B 105 vor Ribnitz-Damgarten


Am Samstag, dem 6.Februar 2010, kam es auf der Bundesstraße 105 zwischen dem Ort Altheide und der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten im Landkreis Nordvorpommern etwa gegen 06:00 Uhr morgens unmittelbar im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg aus noch ungeklärter Ursache zu einem schweren Verkehrsunfall, an dem ein LKW, dessen Fahrer leider tödlich verunglückte, beteiligt war.

Der schwer verunglückte LKW kam bei hoher Geschwindigkeit von der Straße ab, berührte zunächst den neben ihm befindlichen Straßenbaum und kollidierte schließlich frontal mit dem nächsten Baum. Nach Zeugenaussagen soll sich der tödlich verunglückte Fahrer noch aus dem Wrack seines LKW selbst befreit haben, brach aber wenig später aufgrund seiner schweren vermutlich vorwiegend inneren Verletzungen zusammen. Die Notärzte versuchten noch vor Ort die Reanimation und Stabilisierung. Jedoch erlag der 57Jährige Patient in der Universitätsklinik Rostock seinen schweren Verletzungen.

Durch den heftigen Aufprall des LKW auf den Baum müssen gewaltige Kräfte gewirkt haben. Sämtliche Zweige der Baumkrone waren danach abgebrochen und die Fahrerkabine des LKW schwer zerstört. Der verbleibende Rest des Baumes wurde von technischen Kräften mit der Motorsäge zersägt und entfernt. Einige Fahrzeugteile des LKW flogen durch die Wucht sogar bis zu 50 Meter weit auf die naheliegende Weidefläche. Die Bundesstraße 105 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Sicher ist Jeder, der solche Unfallbilder live sieht und der weiß, dass dabei ein Mensch auf tragische Weise ums Leben kam, tief schockiert.

-   Beitragserstellung:   06.Februar 2010    Änderungen:   15.Februar 2010   -


Eckart Kreitlow   







      


    Pressemitteilung


    Nothafen wird zur Seenotrettungsstation

    Umweltverbände stimmen gerichtlichem Vergleich zu Baggerung am Darßer Ort zu



    Durch die Zustimmung zu einem gerichtlichen Vergleichsangebot haben die Umweltverbände WWF Deutschland und BUND heute den Weg frei gemacht für die letztmalige Baggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Damit können die Arbeiten zur Wiederherstellung einer Zufahrt zum Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers am kommenden Montag wieder aufgenommen werden. Verkehrsminister Schlotmann und WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp teilten übereinstimmend mit, dass im Interesse sicherer Wasserverkehrswege der Seenotkreuzer Anfang 2010 wieder am Darßer Ort stationiert sein wird.

    Für den Verzicht auf eine längere Blockade der Baggerarbeiten durch einen Rechtsstreit hat die Landesregierung den Naturschützern zugestanden, dass diese Baggerung definitiv die letzte sein wird. Der Nothafen wird künftig nur noch als Stützpunkt für die Seenotrettung genutzt werden und ein Teil des ehemaligen Hafenbeckens wird der Natur zurückgegeben. Ein Teil des Sandes aus der Hafenzufahrt wird zur Umgestaltung des Hafenbeckens als Strandsee genutzt. Ein weiterer Teil des Sandes wird so verklappt, dass er für die Küstenbildungsprozesse im Nationalpark zur Verfügung steht.

    „Wir konnten zwar unsere Forderung nicht durchsetzen, dass die Baggerung gar nicht mehr stattfindet und auch nicht, dass aller Sand zur Renaturierung des Hafenbeckens genutzt wird. Dennoch haben wir erreicht, dass nun das Kapitel Nothafen Darßer Ort endlich geschlossen werden kann. Ein langer qualvoller Streit vor Gericht hätte uns vielleicht Recht gegeben, jedoch die Fronten für die notwendige politische Lösung des Gesamtproblems verhärtet“ kommentiert Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin des BUND.

    “Es ist bedauerlich, dass erneut eine Wunde in die Kernzone des Nationalparks geschlagen wird. Entscheidend an diesem Kompromiss ist aber, dass sich die Nutzung des Hafens auf die Seenotrettung beschränkt und dass die nächste Versandung die letzte Frist zur Realisierung einer Hafenaltenative darstellt“ sagte Jochen Lamp, Ostseeexperte des WWF. „Nun ist es Aufgabe von Kommunalpolitikern, Landesregierung und Wassersportlern, die gesetzte Frist zu nutzen und schnell einen dauerhaften Etappenhafen für Wassersportler und Standort für den Rettungskreuzer zu realisieren.“ so Lamp weiter. Der WWF ist seit Jahren Betreiber des Nothafens und hatte die Lösung mit ausgehandelt.



    Interviewpartner:

    Jochen Lamp, WWF Ostseeexperte Tel: 0162 29 144 27
    Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin BUND, Tel: 0385 52 13 39 12 / 0178 5654700


    Pressekontakt:

    Britta König, WWF Pressestelle, 040 530 200 118, britta.koenig@wwf.de











    Pressemitteilung Kreisverband DIE LINKE:

    Dr. Wolfgang Weiß wieder Kreisvorsitzender

    DIE LINKE. Nordvorpommern wählte neuen Kreisvorstand



    Redebas 14.11.2009

    Am heutigen Sonnabend fand in Redebas der Kreisparteitag der LINKEN Nordvorpommerns statt. Der Wahlparteitag, auf dem der Kreisvorstand neu gewählt wurde, begrüßte den neu gewählten Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Steffen Bockhahn, der in seinem Grußwort dem Kreisverband ein herzliches Dankeschön des Landesvorstandes für die guten Ergebnisse zu den Kommunal-und Bundestagswahlen aussprach.

    Er wies auf die Aufgaben der Bundes- und Landespartei in den nächsten Jahren hin, wie die Programmdiskussion und die Anforderungen an eine gute Vorbereitung und Durchführung der Landtagswahl 2011. Kritisch nahm er den Koalitionsvertrag der Schwarz-Gelben Regierung unter die Lupe.

    Anschließend wurde Dr. Wolfgang Weiß (Süderholz) wieder zum Kreisvorsitzenden mit 96,9 % der anwesenden Mitglieder gewählt. Dr. Weiß übernahm die Funktion von Rolf Zaspel (Prohn), der nicht wieder kandidierte, um sich so der Aufgabe des Geschäftsstellenleiters konsequenter widmen zu können. Stellvertretende Kreisvorsitzende wurden mit 93,8 % die Fraktionsvorsitzende im Kreistag Christiane Latendorf (Sundhagen) und mit 92,2 % Wenke Brüdgam-Pick (Semlow).

    Weiterhin wurden in den Vorstand die alte und neue Schatzmeisterin des Kreises Monika Wagenitz (Grimmen), Ingrid Hoffmann (Grammendorf), Edelgard Benz (Sundhagen), Heike Völschow (Ribnitz-Damgarten) und Jürgen-Händler (Kenz-Küstrow) sowie Detlef Reinke (Horst) gewählt.

    Die Landtagsabgeordnete Dr. Marianne Linke ging in ihrer Rede auf die Zusammenarbeit der drei Kreise NVP, Stralsund und Rügen ein und bedankte sich für die Unterstützung durch die Mitglieder im Wahlkampf, in dem sie ein beachtliches Ergebnis gegen Angela Merkel erzielen konnte.

    Ein großer Blumenstrauß wurde ihr durch den Kreisverband als Dank für ihren ganz persönlichen Einsatz überreicht. Der Finanzplan des Kreises wurde diskutiert und bestätigt. Ebenfalls gewählt wurden die Revisionskommission des Kreisverbandes und ein Stellvertreter für den Landesausschuss der Partei.

    In der regen Diskussion spielten die Themen Rentenpolitik der Koalition, die Arbeit im Kreistag und den Kommunalparlamenten, die Basisarbeit und der Umgang mit der Vergangenheit eine Rolle.

    Dr. Wolfgang Weiß dankte in seinem Schlußwort Rolf Zaspel * für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren und gab den Mitgliedern das Versprechen, eng mit der Basis zusammenzuarbeiten.


    Christiane Latendorf
    Kreisvorstand


    * Rolf Zaspel hatte den Kreisvorsitz von Dr. Weiß übernommen, als dieser im Ministerium in Magdeburg eine zeitweilige Tätigkeit übernahm.










    Übergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart Kreitlow
    Übergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart Kreitlow
    Übergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart Kreitlow
    Übergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart Kreitlow
    Übergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart KreitlowÜbergabe der Bronzeplastik Der Zirkus kommt von Professor Jo Jastram am 24.September 2009 an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens. Foto: Eckart Kreitlow





    Fotos von der Übergabe der Bronzeplastik "Der Zirkus kommt" von Professor
    Jo Jastram an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens am 24.September 2009









      Die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten ist zweifellos um ein bedeutendes Kunstwerk reicher geworden. Am 24.September 2009 wurde an der Uferpromenade des Ribnitzer Hafens nach einer etwa zwei Jahre währenden Schaffensphase eine wunderbare aus mehreren Figuren bestehende überlebensgroße Bronzeplastik des auch international sehr bekannten und geschätzten zeitgenössischen Bildhauers Professor Jo Jastram feierlich übergeben, die den Namen "Der Zirkus kommt" trägt.

      Professor Jo Jastram, der am 4.September 1928 in Rostock geboren wurde und in Kneese bei Marlow im Landkreis Nordvorpommern lebt, schilderte in wenigen, aber sehr bewegenden Worten die Entstehung der Figurengruppe vom Entwurf über den Bronzeguß, den der Bronzegießer Marc Krepp vornahm, bis zum heutigen einzigartigen Resultat und den Grund für die Namensgebung, die das Wechselspiel bzw. Rollenspiel des Lebens, so der Künstler, ausdrücken soll.

      Der Künstler, der eigentlich richtig Joachim Jastram heißt, würdigte auch im Beisein des Bürgermeisters der Bernsteinstadt Jürgen Borbe und des Präsidenten des Lions Club Manfred Gerth die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten von der Idee bis zur Realisierung des künstlerischen Projekts.

      Bürgermeister Borbe verwies unter anderem darauf, dass sich die Stadt mit 150 000 Euro an den Gesamtkosten von etwa 400 000 Euro beteiligt habe. Der Rest wurde von Sponsoren finanziert, denen sowohl Bürgermeister Borbe als auch der Präsident des Lions Club Manfred Gerth ebenso wie dem Professor Jastram und dem Bronzegießer Marc Krepp herzlich dankten.

      -   Beitragserstellung:   05.Oktober 2009    -


      Eckart Kreitlow   





















    Sitz für Die Linke in der Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung leider knapp verfehlt! Danke allen, die uns ihre Stimme gaben! Von 80 Kandidaten wurden 25 Stadtvertreter gewählt!

    Bei den Kommunalwahlen am 7.Juni 2009 erhielten

    die CDU 6.695 Stimmen, das entspricht einem prozentualen Anteil von 39,3 % und 10 Sitze im Stadtparlament!

    Der Bürgermeister unserer Stadt Jürgen Borbe erzielte alleine von den 6 695 Stimmen seiner Partei, der CDU, 1834 Stimmen bzw. 27,4% der Stimmen der CDU und 10,8 Prozent aller Stimmen.

    Obwohl Bürgermeister Borbe mit einem überwältigenden Votum gewählt wurde, nahm er sein Mandat nicht an, was sicher auf ein sehr unterschiedliches Echo bei den Wählerinnen und Wählern stößt!

    Die Linke bekam 4 Sitze, da sie auf 14,6 Prozent Stimmenanteil kam bzw. 2484 Stimmen erhielt.

    Die SPD erhielt ebenfalls 4 Sitze für 2630 Stimmen der Wählerinnen und Wähler und einem Stimmenanteil von 15,4 %.

    Die FDP kam mit 8,6 % bzw. 1460 Stimmen in Ribnitz-Damgarten auf 2 Sitze der insgesamt 25 Sitze.

    Die Unabhängigen konnten mit 3760 Stimmen und 22,1 Prozent am 7.Juni 2009 5 Sitze erringen.

    Wahlberechtigt waren 13.796 Bürgerinnen und Bürger. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,2 Prozent!

    Die Erstplatzierte der Partei Die Linke Renate Behnke, sie war unsere Spitzenkandidatin, erhielt 539 Stimmen (320 Stimmen Wahlkreis 1/219 Stimmen Wahlkreis 2),

    der Zweiplatzierte Horst Schacht 493 Stimmen (283 Stimmen Wahlkreis 1 /210 Stimmen Wahlkreis 2),

    die Drittplatzierte Heike Völschow 352 Stimmen (174 Stimmen Wahlkreis 1/178 Stimmen Wahlkreis 2),

    der Viertplatzierte Joachim Paul 281 Stimmen (175 Stimmen Wahlkreis 1/106 Stimmen Wahlkreis 2).

    Wir erhielten in den beiden Ribnitz-Damgartener Wahlkreisen insgesamt 236 Stimmen bzw. 9,5 Prozent der Stimmen der Wählerinnen und Wähler für die Partei Die Linke (Wahlkreis 1: 141 Stimmen bzw. 5,7 Prozent, Wahlkreis 2: 95 Stimmen bzw. 3,8 Prozent).

    Dies entspricht zwar Platz 5, doch einen Sitz in der Stadtvertretung erzielten jedoch nur die vier Erstplatzierten unserer Partei, denen wir natürlich recht herzlich zu ihrem Einzug in die Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung gratulieren!

    Auch wenn wir uns einerseits zwar etwas ärgern, dass wir den Einzug mit 236 Stimmen und Platz 5 in die Stadtvertretung nicht schafften, so möchten wir uns dennoch bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gaben, selbstverständlich recht herzlich bedanken!

    In 5 Jahren, das versprechen wir, werden wir uns wahrscheinlich wieder, liebe Wählerinnen und Wähler, Ihrem Votum stellen, wenn die persönlichen, beruflichen und allgemeinen Umstände es dann erneut zulassen sollten!


    Übersicht über die Sitzverteilung in der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten


    Von den insgesamt 25 Sitzen errangen die

    CDU   10 Sitze

    Die Linke   4 Sitze

    SPD    4 Sitze

    FDP    2 Sitze

    Die Unabhängigen    5 Sitze


    -   Beitragserstellung:   09.Juni 2009    -


    Eckart Kreitlow   














    Nächste Mitgliederversammlung des Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris"

    Der Termin für die 1.Mitgliederversammlung nach der Gründung des gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" am 18.06.2008 wurde nunmehr


auf Freitag, dem 03.April 2009, 19:00 Uhr

    verlegt!

    Der ursprünglich am 21.November 2008 vorgesehene Termin für die 1. Mitgliederversammlung wäre gerade einmal etwa 5 Monate nach der Vereinsgründung nach einhelliger Meinung des Vorstandes in verschiedener Hinsicht zu frühzeitig gewesen.


    Tagesordnung:

    Schwerpunkte der nächsten Mitgliederversammlung werden unter anderem sein, die weitere Vorbereitung der schnellstmöglichen Gründung einer regionalen Energieerzeugergemeinschaft für Erneuerbare Energieen zum Beispiel in der Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer Genossenschaft.

    Vorstellbar ist nach einer erfolgreichen Gründung einer solchen Erzeugergemeinschaft für Erneuerbare Energieen sogar, sofern das natürlich überhaupt rechtlich möglich wäre und ebenso für alle Beteiligten dieser Gemeinschaft der regenerativen Energieerzeuger zugleich sinnvoll erschiene, eine spätere internationale Ausdehnung und die Gewinnung von Anteilseignern unter anderem aus den baltischen Anrainerstaaten bzw. skandinavischen Staaten wie Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Polen im Zusammenhang mit Beteiligungen an Windparks oder weiteren Errichtungen solcher leistungsstarken und modernen Windkraftanlagen in der Ostsee.

    Mögliche Mitglieder und zugleich Anteilseigner einer Energieerzeugergemeinschaft , die vor allem von der relativ hohen im EEG-Gesetz von 2004 gesetzlich garantierten Einspeisungsvergütung 20 Jahre lang plus Anlagenerrichtungsjahr profitieren würden, könnten zum Beispiel sein bzw. werden:

    Volks- und Raiffeisenbanken,

     kleine und mittelständische Unternehmen,

     Kommunen, Vereine, Verbände, Stiftungen,

     Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften,

     Vermieter von geeigneten Dachflächen für Solaranlagen (Fotovoltaik),

     Bürger der Privathaushalte und andere Interessierte.

    Darüber hinaus steht voraussichtlich auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung am 3.April 2009 die Beratung, Diskussion und Aussprache über die Entwicklung eines mit EU-Mitteln förderfähigen Projektes

    "Naturnahes Naherholungsgebiet Borger Kiefernwald mit einem Festplatz, verschiedenen Schautafeln und einem Wildkräutergarten".

    Zusätzliche Vorschläge und weitere Ideen zu diesem Vorhaben sind natürlich ausdrücklich erwünscht! Je mehr wirksame Unterstützung und umsetzbare bzw. praxistaugliche Ideen hierzu um so besser! So könnte es gemeinsam gelingen, dass sich nicht nur leider wie bisher die anderen Ribnitz-Damgartener Stadt- und Ortsteile, sondern auch der Ortsteil Borg der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten weiter entwickeln und attraktiver werden würde.

    Wegen des bereits seit dem Jahre 2001 vorhandenen Radwanderweges könnten sich dann insbesondere Radfahrer und Naturliebhaber aus nah und fern in dem Naturnahen Naherholungsgebiet Borger Kiefernwald erholen und gleichzeitig in die nahegelegene in der nächsten Zeit rechtzeitig eröffnete Gaststätte inklusive dazugehörendem "Bikercafe im Freien & Lukullischer Gartenterrasse" zu Kaffee und Kuchen und oder zu einem Eisbecher einkehren.

    Erste Vorabsprachen dazu wurden bereits mit einigen der zuständigen Entscheidungsträger wie dem Vorsitzenden einer Regionalen Fördergemeinschaft, dem Bürgermeister der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten und dem Ribnitz-Damgartener Stadtförster und Leiter des Stadtforstamtes in Neuheide geführt, die nach ihren ersten Bekundungen zur Unterstützung dieses gemeinnützigen Projektes bereit sind. Weitere Gespräche werden noch folgen, da einige Gesprächspartner zurzeit im Urlaub sind.

    Auch einzelne Bürger des Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borgs, mit denen über die Idee dieses realisierbaren Projektes gesprochen wurde, äußerten sich bereits zustimmend zu dem anspruchsvollen Vorhaben, da sie glauben bzw. meinen, dass sich nicht zuletzt hierdurch der Ortsteil weiter entwickeln ließe und man dann künftig nicht nur für die Borger alleine das geistig-kulturelle Leben besser gestalten könnte.

















    Gründung einer Erzeugergemeinschaft für Erneuerbare Energien in der Küstenregion


    Denkbar ist da vielleicht die Gründung einer Genossenschaft oder die Wahl einer ähnlich sinnvollen Unternehmensform, um einerseits von den großen gewinnunersättlichen sowohl marktbestimmenden als auch zunehmend immer mehr preistreibenden Energiekonzernen unabhängig zu werden und um andererseits möglicherweise sogar einige Arbeitsplätze zu schaffen.

    Und um zugleich insbesondere zum Nutzen aller Mitglieder dieses künftigen im Gegensatz zu den unersättlichen marktbestimmenden Monopolen gar nicht bzw. nicht ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Gebildes innerhalb der Energieerzeugergemeinschaft und darüber hinaus kostengünstig ökologisch erzeugten Strom anbieten zu können.


    Mögliche Mitglieder und zugleich Anteilseigner einer solchen Erzeugergemeinschaft bzw. potentielle Interessenten, die dann auch selbstverständlich als Mitglieder der Erzeugergemeinschaft an den Gewinnen dieser Gemeinschaft gemäß ihrer zuvor durch Mitgliederbeschluss in einer Satzung oder einem ähnlichen verbindlichen Dokument mehrheitlich festgelegten limitierten Anteile gerecht beteiligt wären bzw. beteiligt werden würden, könnten zum Beispiel sein:


    Volks- und Raiffeisenbanken,

     kleine und mittelständische Unternehmen,

     Kommunen, Vereine, Verbände, Stiftungen,

     Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften,

     Vermieter von geeigneten Dachflächen für Solaranlagen (Fotovoltaik),

     Bürger der Privathaushalte

    und andere Interessierte bzw. zu dieser Erzeugergemeinschaft Beitrittswillige.


    Vielleicht können wir dafür dann sogar Fördermittel aus dem so genannten Konjunkturpaket der Bundesregierung, von der staatlichen KfW-Bank oder von der Europäischen Union bekommen und uns zum Beispiel an Windparks in der Ostsee, an Biogasanlagen oder an Solarkraftwerken beteiligen bzw. welche errichten?

    Vielleicht können wir als Erzeugergemeinschaft auch langfristig von jenen Hausbesitzern geeignete Dachflächen für die Installation von Fotovoltaikanlagen mieten, die selbst als Einzelperson keine solche Solaranlage betreiben wollen oder diese aus Bonitätsgründen nicht finanziert bekommen?

    Dafür müssten daran Interessierte aus der Region zusammengeführt werden. Vor allem werden für die Umsetzung dieser realisierbaren und gemeinnützigen Idee finanzielle Mittel gebraucht sowie ein tragfähiges Konzept und fachkompetente Leute, denen man absolut vertrauen kann. Professor Dr. Wolfgang Methling sagte derzeit bereits für dieses anspruchsvolle Vorhaben seine Unterstützung zu.

    Sollte es tatsächlich zum Vorteil aller ihrer künftigen Mitglieder und natürlich des Klimaschutzes gelingen, dass sich Interessierte aus unserer Region zu einer Energieerzeugergemeinschaft zusammenschließen, stellte die genossenschaftliche Unternehmensform vermutlich in verschiedener Hinsicht die beste bzw. die optimale Variante dar.

    Würden sich bundesweit gar in größerer Zahl regenerative Energieerzeugergemeinschaften bilden, könnten als ein weiterer positiver Effekt, nicht zuletzt zum Vorteil der Endverbraucher bundesweit, sogar das Preismonopol der großen Energiekonzerne zunächst dauerhaft gebrochen und in der Folge durch einen dann beginnenden bzw. dann überhaupt erst möglichen fairen Wettbewerb zwischen den neuentstandenen regionalen Energieerzeugergemeinschaften die Energiepreise deutlich gesenkt werden.

    Denn sie, die marktbestimmenden Energiekonzerne, werden, auch selbst wenn sie vielleicht in regelmäßigen Zeitabständen nahezu gebetsmühlenartig immer wieder Gegenteiliges behaupten sollten, natürlich nie wirklich ernsthaft an bei den Verbrauchern nachhaltig spürbaren Preissenkungen interessiert sein.

    Die Gründung einer Erzeugergemeinschaft in der Unternehmensform einer Genossenschaft böte unter anderem durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen einerseits die Möglichkeit, alle Mitglieder entsprechend ihrer erworbenen Anteile finanziell gerecht an dem künftigen Unternehmenserfolg zu beteiligen.

    Durch die Limitierung des Erwerbs von Anteilen ließe sich andererseits aber auch gleichzeitig ein dominierender Einfluß Einzelner innerhalb der Erzeugergemeinschaft ausschließen oder zumindest einschränken und dabei auch, sehr wichtig, wirksam verhindern, dass

    -   nicht wie beispielsweise bei bestimmten Vermögensbeteiligungsmodellen, bei Privaten-Equity-Gesellschaften, bei Hedge- bzw. ähnlichen Heuschreckenfonds und Aktiensgesellschaften et cetera leider Gang und Gebe oder üblich   -

    einzelne Anteilseigner alleine exorbitant hohe oder unverhältnismäßig hohe Gewinne ungerechtfertigt einfahren könnten. Außerdem bekäme man über die Genossenschaftsanteile der Mitglieder neben möglichen Fördermitteln und günstigen Krediten von Staat und EU weiteres Kapital für die notwendigen Investitionen.

    Angesichts der unaufhörlich weiter steigenden Energiepreise, verursacht hauptsächlich durch die großen Stromkonzerne, profitierten am Ende sowohl alle Mitglieder der künftigen regenerativen Energieerzeugergemeinschaft davon als auch das Klima, da zum Beispiel bei der Energieerzeugung aus der Kraft der Sonne mittels Solaranlagen (Fotovoltaik) oder des Windes keine so genannten Treibhausgasemissionen erfolgten.


    Auf der nächsten Mitgliederversammlung unseres gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" am 3.April 2009 werden wir über die weitere Vorbereitung der schnellstmöglichen Gründung einer regionalen Energieerzeugergemeinschaft für Erneuerbare Energieen zum Beispiel in der Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer Genossenschaft sprechen.

    Vorstellbar ist nach einer erfolgreichen Gründung einer solchen Erzeugergemeinschaft für Erneuerbare Energieen sogar, sofern das natürlich überhaupt rechtlich möglich wäre und ebenso für alle Beteiligten dieser Gemeinschaft der regenerativen Energieerzeuger zugleich sinnvoll erschiene, eine spätere internationale Ausdehnung und die Gewinnung von Anteilseignern unter anderem aus den baltischen Anrainerstaaten bzw. skandinavischen Staaten wie Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Polen im Zusammenhang mit Beteiligungen an Windparks oder weiteren Errichtungen solcher leistungsstarken und modernen Windkraftanlagen in der Ostsee.

    -     Beitragserstellung:   14.Februar 2009    Ergänzungen:   18.Februar 2009    -

    Eckart Kreitlow




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     Foto: Eckart Kreitlow Foto: Eckart Kreitlow Foto: Eckart Kreitlow





    Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg darf nicht weiter 5. Rad am Wagen sein!






    Foto: Eckart KreitlowFoto: Eckart KreitlowAuch der Borger Einwohner Alfons Prothmann meint, Licht müsse sein, besonders  jetzt in der dunklen Jahreszeit! Foto: Eckart Kreitlow


    Die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Wenngleich manche Details dabei wahrscheinlich von den Einwohnern und den zahlreichen Gästen Ribnitz-Damgartens unterschiedlich bewertet werden, doch in der Darstellung der positiven Gesamtbilanz sind sich sicher alle weitestgehend einig. Allerdings gibt es offenbar keine gleichmäßige Entwicklung in den beiden Stadt- und den Ortsteilen.

    In Borg zum Beispiel ist man mehr und mehr unzufrieden darüber, dass der Ortsteil, in dem etwa 100 Einwohner leben, von der Stadt quasi als fünftes Rad am Wagen betrachtet bzw. auch so behandelt wird. Nicht zuletzt gibt hin und wieder die Art und Weise, wie einiges umgesetzt wird, diesen Eindrücken neue Nahrung. Jüngstes Beispiel ist die rigorose Abschaltung der Straßenbeleutung, ohne vorher mit den Einwohnern zu sprechen. Dies empfindet auch Alfons Prothmann so. Licht müsse sein, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit, meint er dazu.

    Ein weiteres Problem ist die Vertretung oder besser die de facto nur geduldete Vertretung eines Borger Bürgers ohne Stimmrecht in dem Klockenhagener Ortsbeirat. Innerhalb des Ortsbeirates und mit dem Vorsitzenden des Ortsbeirates Ulrich Borchert ist zwar alles im grünen Bereich. Man hat auch ein gutes Verhältnis zueinander, aber Ortsbeiratsvorsitzender Ulrich Borchert selbst sagt dazu, dass Borg eigentlich laut Kommunalverfassung nicht zu Klockenhagen gehöre. Eigentlich habt ihr Borger in dem Ortsbeirat gar kein Stimmrecht und gehörtet rein kommunalrechtlich da gar nicht hinein!

    Natürlich ist das ein grundsätzliches Problem, das bis zu den Kommunalwahlen im nächsten Jahr geklärt werden müsste bzw. sollte. Andererseits wäre es sinnvoll, dass Borg offiziell zu Klockenhagen gehören sollte, genauso wie auch Altheide, Hirschburg, Neuheide und Klein Müritz, da durch die damaligen landwirtschaftlichen Strukturen enge Bindungen zwischen den Einwohnern dieser Ortsteile bestehen.

    Diese Meinung vertreten auch Gerda und Erich Jahnel, die damals in der LPG und später im VEG Klockenhagen arbeiteten, sowie ebenso die alteingesessene Borgerin Edith Schwarz. Edith Schwarz würde es auch gut finden, wenn mal in Borg ein Rentnertreff stattfinden würde, da viele Rentner in Borg leben würden, die sich bestimmt darüber freuten, wenn sie mal zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen sich treffen täten.

    Ein gemütlicher Rentnertreff wird 2009 in Borg bestimmt möglich sein, der dann in der Anfang des kommenden Jahres eröffneten Kultur- und Speisegaststätte "Am Kiefernwald" in Borg durchgeführt werden könnte. Ebenso können dort dann auch gelegentlich Einwohnerversammlungen stattfinden.


Text und Fotos: Eckart Kreitlow











    Der Samstager Ribnitz-Damgartener Markttag wird immer beliebter!

    Bilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart KreitlowBilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart KreitlowBilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart Kreitlow





    Weitere Markttagsfotos

    unter www.mv-kulinaris.de/Markttagsfotos







    Bilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart KreitlowBilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart KreitlowBilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart Kreitlow


    Es ist 7:30 Uhr. Soeben ging an diesem schönen 16.August 2008 die Sonne auf und lässt die Farben der Blumen noch intensiver leuchten. Im Hintergrund ist der visuell sehr ansprechende Springbrunnen mit dem von dem Rostocker Künstler Thomas Jastram erschaffenen Bronze-Ensemble zu sehen, das mehrere Figuren aus dem Märchen der Gebrüder Grimm "De Fischer un sin Fru" darstellen soll.

    Herr Sandro Burr aus Ribnitz-Damgarten, der wie er erzählte, Fernfahrer ist und gerade aus Frankreich zurückkam, kaufte für seine Frau am Samstagmorgen von Maktverkäufer Waldemar Erdmann einen wunderschönen Strauß Gladiolen.

    Das Ribnitz-Damgartener Ehepaar Sieglinde und Holger Schmidt gehört schon zu den "alten Hasen" beim Marktverkauf. Sie bieten unter anderem Blumenzwiebeln von prächtigen holländischen Tulpen an, die im Frühling bei dem Anblick ihrer Blüten die Herzen aller Blumenfreunde höher schlagen lassen.

    Blumen, Blumenzwiebeln, Wachteleier, Hühnereier, Honig, Speisekartoffeln und Tomaten sind zurzeit die Renner auf dem Samstagsmarkt der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Dazu bekommt, wer möchte, sogar noch ein paar kräuterkundliche Tipps von Kräuterkundler Peter Schäfer aus Spiekersdorf bei Marlow oder rund um den Garten, besonders zum Blumen- oder Tomatenanbau, von dem freundlichen Marktverkäufer und diplomierten Gartenbauingenieur Waldemar Erdmann aus dem Stadtteil Damgarten, der schon seit Jahren vor allem sehr schmackhafte Tomaten anbaut und verkauft.

    Übrigens Herr Waldemar Erdmann ist auch ehrenamtlich sehr aktiv. So engagiert er sich zum Beispiel nicht zuletzt in dem am 18. Juni dieses Jahres gegründeten gemeinnützigen Verein "Grüne Welt & M-V Kulinaris" in Ribnitz-Damgarten, den er versucht, als Vorstandsmitglied und Schatzmeister mit Leben zu erfüllen.


Text und Fotos: Eckart Kreitlow















Krokusblüten






Gemeinnütziger Verein
Grüne Welt & M-V Kulinaris







Impressionen vom 8.
Mecklenburg-Vorpommern-Tag
in Ribnitz-Damgarten







Historischer Festumzug
775 / 750 Jahre Ribnitz-Damgarten







Historischer Festumzug
675 Jahre Klockenhagen







Ribnitz-Damgartener
Markttag






Eine wunderschöne Wildrose







URL: www.mv-kulinaris.de/Regionalblick.htm






Counterstand  seit
dem   17.08.2008:



Bilder vom Ribnitz-Damgartener Markttag. Foto: Eckart Kreitlow


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